Programm | 3. Oktober

3. Oktober, 20:00 Uhr

Zauberflöten, canta:re, Die Tollkirschen, Spreediven, Da capo al dente, Spreeklang

Das Ticket gilt auch für die Abschlussparty.


Zauberflöten (Köln)

Die Ausrichter von Nordakkord 2017 unterhalten ihr Publikum mit Bühnenprogrammen, die Gesang, Choreographie, eigene Texte und Moderationen vereinen – mitunter ironisch und lustig, manchmal auch besinnlich und romantisch.
Das Repertoire der Zauberflöten ist so bunt wie das schwule Leben: Musicalnummern und Evergreens präsentieren die Sänger ebenso wie Schlager und Pop – neu aufbereitet in mehrstimmigen Arrangements, a capella oder mit Klavierbegleitung. Gegründet 1994, haben die Zauberflöten elf abendfüllende Programme entwickelt. Musikalischer und künstlerischer Leiter ist seit dem 1. April 2008 Carsten Wüster.
www.zauberfloeten.de


canta:re (Berlin)

canta:re pflegt ein Repertoire klassischer Chorstücke. Klassisch steht dabei für die Vielfalt der Chormusik vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Praktisch jedes Jahr entdecken die Sänger*innen für sich und unser Publikum einen anderen Aspekt. Sie singen überwiegend a cappella, manchmal auch begleitet von Solist_innen, Klavier, Perkussion oder Orchester.
Gegründet wurde canta:re von schwulen und lesbischen Fans der Chormusik. Das war 2002 in Berlin. Seit 2005 hat Thomas Noll die künstlerische Leitung. Inzwischen hat der Chor rund 45 Mitglieder, die ebenso queer und vielfältig sind wie unsere Stadt. Sie vereint der Spaß am gemeinsamen Singen.
www.chorcantare.de


Die Tollkirschen (Leipzig)

Was wäre wenn? Wenn vor rund 30 Jahren der Osten Deutschlands nicht dem Westen beigetreten wäre, sondern umgekehrt? „Undenkbar!“ rufen manche? Vorsicht! Die Perspektive ist entscheidend, aus der man Geschehenes betrachtet. Unerhörtes und Undenkbares, zum Jahrestag der sogenannten „Wiedervereinigung“, das wird das neue Programm des schwulen Chors Ostdeutschlands. Premiere ist 2020, aber zum Nordakkord reisen die Tollkirschen mit ersten, überwiegend musikalischen Ausblicken aus dem grenzenlosen Gebiet der blühenden Landschaften an. Die Organisatoren von Nordakkord 2015 aus Leipzig sind – außerhalb der Hauptstadt Berlin – der einzige schwule Männerchor in den ostdeutschen Bundesländern. Darum gehören Lieder aus der ehemaligen DDR zu ihrem Repertoire. Seit 2003 singen und tanzen sie unter der musikalischen Leitung einer Frau, Conny Schäfer.
www.dietollkirschen.de


Spreediven (Berlin)

Den Strömungen Berlins und des Umlands verbunden, sind die Spreediven mit allen Wassern gewaschen! Seit 2001 ankern sie im Herzen Kreuzbergs.
Als Lesbenchor sind die 20 Sängerinnen vereint in der Passion für Welle, Gesang und Lebensfreude. Sie setzen ihre musikalischen Segel auf Pop, Jazz, Klassik und Rap und haben viel Spaß daran, unter der Leitung von Antje Hagen den musikalischen Gestaltungsraum zu erweitern. Sie singen a cappella und freuen sich über neue Sängerinnen. „Schwimmt her, ihr Schönen!“
www.spreediven.com


Da Capo al dente (Bremen)

Seit nunmehr 21 Jahren veranstaltet Bremens erster und bislang einziger lesbisch-schwuler Chor regelmäßig Konzerte mit abendfüllendem Bühnenprogramm. Im vergangenen Jahr hat Da Capo al dente zum CSD in Bremen einen LGBTI+-Projektchor unter dem Motto „100 Stimmen für unsere Liebe“ gegen den zunehmenden Rechtsruck und für ein Leben in Freiheit und Toleranz ins Leben gerufen.
Derzeit proben rund 30 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Washington de Oliveira. Ihr Repertoire reicht von Renaissance bis Pop quer durch die Epochen und Stilrichtungen, teilweise mit lesbisch-schwulen Umtextungen und choreographischer Präsentation. Im aktuellen Programm treiben sie sich in verschiedenen Online-Dating-Portalen herum. Es wäre doch so schön, zu zweit zu sein!
www.dacapoaldente.de


SpreeKlang (Berlin)

Berlin-Schöneberg, wir schreiben das Jahr 2016. SpreeKlang, ein musikalisches Projekt wird gegründet. 18 Sänger und ein Chorleiter changieren fortan zwischen Jazz, Pop und Klassik, mit nur einem Ziel fest vor Augen: ein filigran schmelzender Klangkörper zu werden. Travis Shaw und seine Männer dringen dabei in neue musikalische Welten, unbekannte Höhen, Tiefen und Harmonien vor, die sie nie zuvor gesungen haben.
Trotz einiger schöner Konzertereignisse, sind SpreeKlang immer noch ein Geheimtipp. Oder liegt das nur an ihrer fehlenden Öffentlichkeitsarbeit? Vieles ist noch im Fluss. Aber wohin geht die Fahrt der SpreeKlang? Glamouröse Kreuzfahrt, Eisberg oder Trockendock? Auf- oder abtakeln? Machen Sie sich selbst einen Eindruck und kommen Sie an Bord!
www.SpreeKlang-Chor.de

Wichtige Informationen rund ums Konzert: