Do., 26.05.2022

 

Da Capo al dente
Bremen

Da Capo al dente“ ist seit nunmehr 25 Jahren eine Institution in Bremen. Was 1997 als erster und einziger schwul-lesbischer Singkreis in der Hansestadt begann, ist heute zu einem 30-köpfigen queeren Chor angewachsen. Unter dem Motto „(Nochmal) von vorne mit Biss“ – so die Übersetzung – proben wir unter der Leitung von Washington de Oliveira traditionelle Chorliteratur von Renaissance bis Pop, wie auch – teils mit Biss umgedichtete – Schlager.
Mit regelmäßigen abendfüllenden Konzerten mit Bühnenprogramm sowie kleineren Auftritten zu verschiedenen Anlässen, etwa dem jährlichen Gottesdienst zum Welt-Aids-Tag, haben wir uns zu einer festen Größe in der Bremer Chorszene und im queeren Kulturleben der Stadt entwickelt.
Wir freuen uns, euch ausgerechnet in unserem Jubiläumsjahr als Gastgeber begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit euch zu feiern!

 

 

Die Cantanten
Bremen

Die Cantanten sind ein bunter Haufen Lesben* aus Bremen und umzu, die inzwischen seit 15 Jahren mit Freude, wachsender Erfahrung und Kreativität zusammen singen. Wir wagen uns immer wieder neu an einen bunten Mix aus Liedern verschiedener Stile, Sprachen und Länder. Diverse Auftritte liegen hinter uns, Bodypercussion-Sessions, Stimmbildung, Chor-Wochenenden, Plena, Partys, Ein- und Austritte… – und nun sind wir auch erprobt in Outdoorgesang und Online-Sessions. Weiterhin sind wir uns treu – so gut es in diesen Zeiten geht – und freuen uns an unserem Gesang in verschiedensten Lebenslagen und insbesondere auf das queere Nordakkord-Festival 🙂

Chorleiterin: Karin Sander

 

 

canta:re – klassisch queer aus Berlin
Berlin

canta:re, das sind über 45 queere Menschen, deren Herz für klassische Chormusik schlägt. Musikalisch geht es meistens a cappella mindestens vierstimmig von der Renaissance bis in die Gegenwart.

Unser Chor wurde 2002 gegründet. Er ist seitdem von Rostock bis Paris aufgetreten. canta:re nimmt regelmäßig am Chorfestival Various Voices teil und hat bereits zweimal in enger Zusammenarbeit mit anderen Chören im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie bei der Sonntagskonzertreihe des Chorverbandes Berlin gesungen.

Die Leitung des Chores hat seit Oktober 2020 Uta von Willert. Mit ihr haben wir uns während Corona an Online-Formaten versucht und im Sommer im Freien geprobt. Beim Chorwochenende im Herbst 2021 nahmen dann so viele Menschen wie noch nie teil – denn gemeinsam zu singen, macht glücklich.

Chorleitung: Uta von Willert

 

 

 

Homophon
Münster

Seit mittlerweile mehr als 35 Jahren verbindet Homophon, der erste schwule Männerchor Münster e. V., A-Capella-Chorgesang mit außergewöhnlichen Bühnenprogrammen. Dabei sind die zum Teil schrillen Kostüme und nicht selten bissige Conférencen zum Markenzeichen für den Chor geworden. Madrigale finden sich im Repertoire ebenso wie Schlager, Evergreens und Popsongs –gerne auch einmal textlich an die Bedürfnisse des Chores angepasst. Mit seiner Methode, sich selbst nicht immer ganz ernst zu nehmen, Vorurteile auf die Spitze zu treiben und damit ad absurdum zu führen, hat sich Homophon in über 35 Jahren eine große Fangemeinde erobern können. Homophon führt regelmäßig Konzerte in Münster durch und hat dabei mittlerweile ein großes Stammpublikum das vom 6jährigen Kind bis zur begeisterten 90jährigen Dame reicht. Seit 1989 nimmt der Chor auch an den europäischen schwullesbischen Chorfestivals teil und repräsentiert dort die Stadt Münster, so auch vor Jahren in Dublin und beim letzten Mal in München.

Chorleitung: Enno Kinast

Fotograf: Jens Heeger

 

 

Chorillas
Köln

Die Protagonisten in Grimms Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ schaffen es leibhaftig nie bis Bremen. 20 Frauen aus NRW wollen das anders machen. Die „Chorillas“ wollen ankommen, in Bremen und beim Publikum im Metropol Theater. Im Gepäck: Rheinische Lebensfreude und Leidenschaft für alles „mit Herz“. Darum ist Ihre Teilnahme am Nordakkord auch eine echte Herzensangelegenheit, die in der über 15 jährigen Chorgeschichte ein wiederkehrendes, stets aber besonderes Highlight darstellt. Unter der Leitung von Julia Cramer singt der gemischte Frauenchor eine Mixtur aus Rock, Pop und Chansons und freut sich auf das besondere „Nordakkord-Gefühl“ das Publikum und die Gemeinschaft der Chöre.

Chorleitung: Julia Cramer

 

 

 

Schola Cantorosa – Schwuler Männerchor Hamburg e.V.
Hamburg

das sind rund 50 schwule Männer, die mit viel Spaß, Musikalität und Engagement eine Show auf die Bühne zaubern. Wir erzählen und interpretieren die vielfältigsten Themen des Lebens – fantasievoll weiterentwickelt. Mit jeder Produktion entsteht so ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Kostümen, Choreographie, Maske und Licht.
Der schon 1987 gegründete schwule Chor ist ein fester Bestandteil der Hamburger Kulturszene. Dazu gehören mehrere Hamburg Konzerte pro Jahr, zu denen wir verschiedene Gäste aus dem In- und Ausland einladen. Legendär sind mittlerweile die »After Show Dancepartys«.
In Hamburg findet man SCHOLA CANTOROSA ansonsten bei Benefiz-Veranstaltungen und seit Jahren auch bei der Parade auf dem Christopher-Street-Day mit dem SCHOLA-Dance-Truck.
Von Anfang an dabei freuen wir uns auf die sechste Ausgabe von NORDAKKORD in Bremen und präsentieren einen Ausschnitt unseres brandneuen Programms „Helden in orange“.

Chorleiter: Gerd Jordan             Pianist: Jonas Hamann